Quo Vadis Tataria?

Der Hype um Tataria und das untergegangene tatarische Großreich, welches angeblich Einfluss auf nahezu allen Kontinenten hatte, nimmt immer skurrilere Formen an. Besonders amerikanische „Amateur-Forscher“ sind überzeugt, dass das tatarische Reich Urheber der griechisch-römischen Architektur, die weltweit anzutreffen ist, gewesen sein soll.

Beweise? Hauptsächlich Bücher, die nach 1800 geschrieben wurden, ein oder zwei Dokumente des amerikanischen Geheimdienstes und die Arbeiten von angelsächsischen YouTubern und russischen Revisionisten. Zugleich werden die generationenübergreifenden Arbeiten von Historikern und Archäologen als reine Fantasie und als unzulänglich abgetan. Alle Hinweise, die nicht auf ein tatarisches Reich hindeuten, sollen gefälscht sein. So einfach ist das heute. Es braucht nur eine gute Story auf YouTube oder Tiktok und der Konsument mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches ist überzeugt.

Ja, unsere Geschichte ist gefälscht. Ohne Frage. Und Leute wie Willhelm Kammeier, Uwe Topper und viele andere haben darüber geschrieben und plausible Argumente vorgelegt, lange bevor irgend jemand das tatarische Großreich wieder auferstehen ließ. Und ganz zufällig findet man in letzter Zeit eine Menge Landkarten von Tataria, gezeichnet von Kartographen, die niemand kennt oder die gar keine Angabe über den Urheber enthalten. Angebliche Beweise, die wie Bonbons herumgereicht werden. Alte Fotos von Gebäuden und Menschen tun ihr übriges. Das Problem dabei ist nur, dass heute solche Fotos in Mengen von KI unterstützten Bildgeneratoren hergestellt werden und naturgemäß weder einen Fotografen als Urheber, noch eine Entstehungsgeschichte vorweisen können.

Tataria wird als untergegangenes Utopia dargestellt, ein Paradies in dem unter tatarischer Herrschaft Friede, Freude und ein glückliches Leben an der Tagesordnung war. Ein Reich mit angeblicher Hochtechnologie, eine weltweite Kultur, die im griechisch-römischen Baustil ihre Gebäude erstellte. Und doch, es fehlen archäologische Funde, die genau dies bestätigen – und wenn doch etwas unerklärliches auftauchte, dann wurden diese Funde natürlich von Geheimdiensten und anderen Geschichtsverschleiern beschlagnahmt und versteckt und das schon seit Jahrhunderten. Die Artefakte die ein Erich von Däniken und andere der breiten Öffentlichkeit bekannt machten deuten auf hochstehende Zivilisationen hin, ja, aber um daraus einen Link zu einem tatarischen Reich zu konstruieren ist schon einiges an Gehirnakrobatik notwendig.

Dänikens Theorie von antiken außerirdischen Besuchern und die Geschichte eines tatarischen Reiches haben eines gemeinsam: Sie suggerieren, dass nicht die Vorfahren gewisse Gebäude und Strukturen erstellten, sondern Außerirdische waren es, welche die heute nicht nachzubildenden chirurgischen Objekte aus Obsidian erstellten, oder die ausgestorbenen Riesen waren es, die Kathedralen und Monumente in Übergröße erschufen und natürlich wurden auch die Bauten Europas nicht von den Vorfahren heutiger Europäer gebaut. Als ob komplett alles in der Geschichte die älter als 250 Jahren ist, gelogen sei. Archäologen und Historiker mögen fehlgeleitet sein, doch das heißt nicht, dass diese Leute dumm sind und keine Ergebnisse erzielen. Wenn es eine Hochzivilisation gab, dann muss diese auf anderen Prinzipien aufgebaut sein. Andere Formen der Energiegewinnung, auf anderer Technik und anderem Wissen über die Natur der Dinge und der ihnen innewohnenden Magie. Und auch Riesen können sehr wohl unsere direkten Vorfahren gewesen sein, dazu braucht es nur einen höheren CO2 Gehalt in der Luft. Es wird wohl einen Grund haben, warum heute dieses Gas so verteufelt wird. Schließlich soll niemand auf falsche Gedanken kommen.

Es gab eine Schlammflut, ja, aber es gibt auch Kulturschichten in denen Archäologen Artefakte finden. Und diese Artefakte entsprechen nicht dem, was eine Hochzivilisation gewesen sein soll. Es sind weder gleiche Dinge zu finden, was auf eine industrielle Fertigung hindeuten würde, noch sind Gegenstände zu finden, die in Europa auf eine spezifisch mongolische bzw. tatarische Herkunft hinweisen. Auch wenn man die gefundenen Gegenstände nicht genau datieren und zuweisen kann, die Archäologie bestätigt keine tatarische Hochzivilisation in der Form wie es kolportiert wird.

Ebenso wenig findet man asiatische oder mongolische Gesichtszüge auf den gefundenen Büsten und Statuen. Gezeigt wird der typische weißhäutige oder leicht gebräunte Europäer. Schaut man sich die in Krypten unter Kirchen liegenden Sarkophagen des Mittelalters an, dann findet man auch keine Hinweise auf ein Tataria. Dass diese Dinge allesamt gefälscht sind, ist unwahrscheinlich, auch wenn es mit der Datierung und der Chronologie Probleme gibt. Auch den Greifen als Symbol findet man in unterschiedlichen Ländern und Wappen. Selbst heute findet man diese Figur in allen Teilen Europas. Bedeutet der Greif auf dem Wappen der Deutschen Hansestadt Anklam, oder der Greif auf dem Wappen des ehemaligen Landkreises Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern, dass diese Leute ein Weltreich beherrschten? Wohl kaum. Der Greif findet sich noch heute auf vielen Wappen. Liste 

Wie jeder an Kinderzeichnungen erkennen kann, in welchem Alter sie gezeichnet wurden, kann man auch sehen, dass Burgen und mittelalterliche Bauten früher gebaut scheinen, als die antiken römisch-griechischen Bauwerke. Der Verdacht liegt nahe, dass die Antike nach dem Mittelalter statt fand und nicht vorher. Dafür sprechen auch die vielen erhaltenen antiken und die wenig vorhandenen mittelalterlichen Ruinen, die man heute findet. Auch wenn viele Bilder und Geschichten gefälscht oder verändert sein mögen, es gab in der Vergangenheit ein großes Reich in Europa mit Einfluss bis in entlegene Gegenden der Erde.

Das Deutsche Reich!

Jeder gut dressierte Germane zuckt bei diesen Worten zusammen und ist geneigt, sich schaudernd abzuwenden. Die Erinnerung an ein Deutsches Reich hat man diesem Volk gründlich verdorben. Kein Wunder, man hat ja auch vieles dafür getan, im dritten Reich. Das war Hitler. Und dann gab es das zweite Deutsche Reich, das waren die Wilhelms. Das sogenannte goldene Zeitalter entstand nach dem alles unternommen wurde, um die Fürsten und Könige der vielen Klein- und Stadtstaaten über den Tisch zu ziehen und ihnen Zugeständnisse abzupressen. Bismarck sei dank, er hat es geschafft, die seit ewig existierende, auf Regionen beruhenden Strukturen zu zentralisieren. Das Ergebnis: ein zweites Deutsches Kaiserreich, über alle Maßen chauvinistisch, das nichts, aber auch gar nichts mehr mit dem ersten Deutschen Reich gemein hatte.

Das heilige römische Reich Deutscher Nation war kein Staat und auch kein Land mit Landesgrenzen. Es war ein Kulturbereich mit großem Einfluss.

Der Sprachwissenschaftler Peter von Polenz macht geltend, daß Reich von ahd. Zeit an bis ins 19. Jh. nicht auf ‘Macht’ und ‘Herrschaft’ beschränkt sei, es stehe in vornehmlich unpolitischer Verwendung als allgemeine Raumbezeichnung im Sinne von ‘Bereich’, bezeichne also ‘Landschaft, Gegend, Umgebung, Bereich, Himmelsrichtung’, vgl. ahd. erdrīhhi ‘das Reich auf Erden, Erdreich, -oberfläche, -boden’ (um 800), woroltrīhhi ‘Welt(reich)’ (9. Jh.), himilrīhhi ‘Himmelreich’ (9. Jh.), ōstarrīhhi ‘Morgenland, Orient’ (8. Jh.).

Eine Nation ist eine Gemeinschaft von Menschen, die durch eine gemeinsame Sprache, Kultur oder ein gemeinsames Territorium verbunden sind. Eine Nation kann auch ein autonomes Gemeinwesen mit Institutionen, die das Zusammenleben der Menschen gewährleisten sollen, sein. Und auch die Gesamtheit der Menschen, die zu einer Nation gehören nennt man Nation. Wie beispielsweise Indian-Nation, Africa-Nation etc.

Die Worte Nation oder Reich bezeichnen kein einzelnes Land oder gar Staatsgebiet, sondern einen Kulturraum. Und dieses heilige römische Reich Deutscher Nation existierte von 962 bis 1806 – genau die Zeit, über die wir so wenig wissen. Welch ein Zufall. Das heißt auch, dass alle Gebäude die älter als 220 Jahre sind, in dieser Zeitperiode entstanden. Eben dieselben Gebäude, die auf den ersten Fotos abgebildete „alte Welt“ von der behauptet wird, dass sie irgend etwas mit Tataria zu tun habe.

Nahezu alle Länder Europas hatten einmal Deutsche Könige auf dem Thron. Selbst heute hat das Deutsche Haus Sachsen-Gotha unter dem Namen Windsor den englischen Königsthron inne. Und auch schon früher regierten Monarchen aus dem Haus Hannover, die Welfen, das englische Weltimperium. Andere Länder haben ähnliche Geschichten. Es wurde Deutsch gesprochen. Auch in England, denn Alt-Englisch verwendet deutsche Grammatik und reichlich althochdeutsche Wörter. Doch nicht nur am Hofe, sondern auch an europäischen und russischen Universitäten war die Gelehrtensprache Deutsch. Alles reiner Zufall, das hat ja nicht zu bedeuten, nicht wahr?

Und selbst die deutsche Kultur beschränkt sich heute wie damals nicht nur auf Deutschland. Russland hatte Deutsche in der Wirtschaft, in den Universitäten und selbst der russische Zarenstuhl wurde von Deutschen nicht verschont. Unzählige deutsche Enklaven fanden und finden sich weit entfernt vom deutschen Lande, in Europa, Asien und Übersee.

„Heim ins Reich“ klang es vor 80 Jahren.
Das wirft die Frage auf, was machten all diese Deutschen denn da im Ausland, so weit weg von „Zuhause“?

Wenn man einmal annimmt, dass diese deutschen Enklaven Überbleibsel des ersten Deutschen Reiches sind, dann ließe sich die kulturelle Reichweite dieses Reiches in etwa abschätzen. Und das entspräche ungefähr dem, was heute dem angeblichen Tatarenreich nachgesagt wird.

Natürlich ist das alles Zufall, denn die Deutschen sind schlecht. Oder wenigstens ihre Vorfahren. Das weiß heute jeder. Und genau das macht stutzig.

So massiv wie der Deutsche in den Unfrieden mit seinen eigenen Vorvätern und seiner eigenen Geschichte getrieben wurde, so verdächtig ist diese Tatsache auch. Kein Museum erwähnt, dass Artefakte aus dem ersten Deutschen Reich gefunden wurden, keine Stadt erwähnt, dass ihr Schloss während der Zeit des heiligen römischen Reiches Deutscher Nation erbaut wurde. Die Erinnerung an dieses erste Reich wurde vom Glimmer und Glanz des zweiten und von der schicksalsschweren Decke des dritten Reiches zugedeckt.

Die „alte Welt“ war das erste Deutsche Reich. Kein Staat, sondern ein großer Kulturraum mit Hunderten kleiner autonomen dezentralen Strukturen, eben eine Nation. So ein Gebilde lässt sich nicht regieren. Wer dies will, muss erst die dezentralen Strukturen zerstören und gewaltsam oder durch List die kleinen Länder vereinigen, um einen Staat daraus zu machen. So wie es denn auch geschah. Niemand soll sich mehr daran erinnern, dass es auch ohne große Machtkonzentrationen geht und dass die Gesellschaft in regionalen Strukturen nachhaltig ist. 

Die Geschichte des ersten Deutschen Reiches ist voller Widersprüchlichkeiten und Kuriositäten und sehr viel weiß man nicht. Wer mit aller Macht die Erinnerung an diese Zeit verhindern will und daher eine Geschichte von einem tatarischen Großreich vorschiebt, kann man mit ein wenig Recherche selber heraus finden. Es sind dieselben, welche heute ihre Machtgier im Finanzsystem ausleben. Tataria mag es gegeben haben, wie viele andere Reiche auch und von denen spricht heute auch niemand mehr, doch nirgends wurde so viel Aufwand betrieben, um eine bestimmte Bevölkerung über 250 Jahre zu demütigen, zu vergewaltigen und zu ängstlichen arbeitsamen Jasagern zu erziehen. So etwas tut man nicht grundlos und die wahre Ursache dürfte in der Zeit liegen, die man den Menschen bewusst vorenthält.

Mfg Chnopfloch

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30 Kommentare

  1. Sehr interessante Betrachtung, vielen Dank dafür.
    Ich las gerade dieser Tage etwas über die Geschichte der be Völkerung Ungarns, dort wurde ausgeführt das man die Ur Bevölkerung auch Tataren nannte.
    Ungarisch ist eine der ältesten Sprachen und hat sich immer seine eigene Dominanz erhalten ,es finden sich keinerlei fremde Einflüsse in der ungarischen Sprache.
    In Ungarn sieht man übrigens noch massig diese alten wunderschönen Gebäude, diese zu betrachten stimmt mich stets sentimental und ohne es erklären zu können kommt so ne kleine Sehnsucht in mir hoch wenn ich sie bewundere.
    Diese wunderschönen Gebäude können niemals von den primitiven als die man sie uns vorhält ,entworfen und gebaut worden sein.
    Diese Ästhetik setzt ein hohes Bewusstsein voraus. Wahrscheinlich ist es das was mich so wehmütig stimmt ,ich vermisse diese innere Schönheit des Menschen in so vielen .

  2. Hans Hutmacher

    Interessant dazu auch die Vorträge von Professor Sergej Sall

  3. k a t a r i n a

    hellenisch mein umfeld, kretische stierkämpfe sozusagen der minoischen archaetypen immer noch aktuell, irgendwie so, da leb ich lange schon …auch hier ein grosser kanton mit vielen zurechtweisungen in bezug auf schichtüberschichterzaehlungen…..aufsetzen_ löschen_aufsetzen_ löschen….staunende besucher zu milliarden, um der mutter von der * ev ropi * die ehre zu erweisen….den ev ro benutzt man, um den prospekt dazu zu ergattern…..säulen und statuen geschichtet über steinen und mäuerchen…..ja seltsam, wir sind tatsächlich nicht die ersten…… dafür sind wir die auserwählten…..sie waehlen uns, wir waehlen sie…..dimos und kratos ergibt dann die dimokratia…..tartare kenne ich als rohes zermatschtes fleisch….irgendwie riecht mir die gesamte sache danach, verwest…..verwuestet…..nichts gluecklches zumindest im gesamtbild……
    ……ja, theutsch und tartare sind fürwahr zwei paar stiefel…..ich war nirgendwo bewusst dabei, doch bin ich es heute…..und tora ( “jetzt” auf griechisch ) sagt mir klar aus meinem innersten verstaendnis heraus, dass ohne mein sogenanntes heimatland schweiz nichts, aber gar nichts moeglich waere hier…..wie chnopfloch es meisterhaft beschreibt…… auf theutschem boden wird das theutsche endgueltig versenkt….mit der kraft der oekonomie vatikano, helfen alle mit…..beob8en wir es weiter, noch sind wir bei der sieben…..nummern und symbole identifizieren sich als einzig glaubwuerdiges in der geschichteten rueckschau, sowie zudem die spuren in der natUr….danke lieber chnopfloch….sehen wir vorwaerts, leben wir jetzt und vers(t)ehen wir rueckwaerts…..es läuft…..auf weitere beseelte wortschlachten !….. befreiende !…. danke !

  4. Martin

    Vielen Dank für diese durchaus interessante Betrachtungsweise. Das Tartaria-Thema wurde mir schon immer ein wenig zu infantil behandelt.

    Ein widerum andere Betrachtungsweise zur europäischen und asiatischen Geschichte bietet Georgi Sidorov in seiner Buchreihe “Das Licht der hohen Götter und die schwarzen Männer” und dem Buch “Das Schicksal derer, die sich für Götter halten”.

    Ich kann diese Bücher jedem sehr empfehlen, der Übersetzer war sehr mutig, diese Werke ins Deutsche zu übersetzen!

  5. Meinig ussem Grosskanton

    Liebe Chnopfloch

    “mit vollem Härz bedanggt”.

    Balsam auf die Seele der (in DE) ‘länger hier Wohnenden’, die der perversen Indoktrination zu dressierten, ängstlich arbeitenden Jasagern unterworfen sind. Zwingend ausgelöst durch traumatisierte Kriegsteilnehmer beider Weltkriege im Familienkreis, die Stigmatisierung als Angehöriger eines Tätervolks, führte zu einer bald lebenslangen Beschäftigung mit der jüngeren Geschichte dieser Geprügelten. Die Parallelität der Indoktrination zur Lehre der katholischen Kinderfi..er-Sekte in Form der sogenannten Erbsünde ist verblüffend.

    Politisch gesehen ganz wichtig dein Hinweis zum Kulturraum, Stichwort Nation. Die angesprochene ‘Machtgier im Finanzsystem’ will uns z.Z. in die nächste Nation, sprich EU, zwingen. Einer dieser heute volatil benutzten, identitätsstiftend wirkend sollenden Begriff. Nationen nach heutiger Definition existieren seit etwa 250 Jahren, genannt Staat. Eine Erfindung der Eliten, modern Philantropen genannt, nach dem Grundsatz divide et impera. Vollkommen vergessen die ursprüngliche Definition, trefflich beschrieben in Ernest Renan’s ‘Qu’est-ce qu’une nation?’. Das ist noch keine 150 Jahre her …

    Leider ist das Gedächtnis des Souveräns und die Erkenntnis eines ordentlichen Geschichtsverständnisses (im Rahmen einer möglichen umfassenden Bildung) ebenfalls der Volatilität unterworfen.

    Aus Anlass des heute beginnenden NATO-Gipfels zum 75-jährigen Jubiläum der Gründung die Aussage des ersten Generalsekretärs Hastings Ismay, 1. Baron Ismay über den Sinn des Bündnisses: “to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“. Ganz im Sinn der City of London.

  6. Vielen Dank für die wunderbaren Erinnerungen!
    »Die „alte Welt“ war das erste Deutsche Reich. Kein Staat, sondern ein großer Kulturraum mit Hunderten kleiner autonomen dezentralen Strukturen, eben eine Nation. So ein Gebilde lässt sich nicht regieren.«

    Solche Gedanken habe ich immer schon in mir, ohne zu wissen warum und wieso. Das wäre so mein Lebenstraum.
    Erstaunlich auch, dass sich kein mir bekannter Künstler (Maler) solcher Themen annimmt. Da sieht man, dass auch die Kreativen eher angepasst arbeiten.

  7. Wandale

    Großartig ist auch Deine neue Info zu St. Petersburg auf Telegram.

    Ich sehe bei der Panoramaaufnahme die Sonne, sehr weit oben in NW und das zu ca. Mittagszeit stehen, als ob man die Erde komplett umgedreht hätte. 🤔

    Das kann man an der Alexandersäule sehr gut erkennen.

    (Leider kann man bei Dir auf Telegram sowas nicht kommentieren.)

  8. Deine Artikel eröffnen mir verschiedentlich Bestätigung, aber auch Verwunderung über so manches, was mir nie aufgefallen ist. Ich denke, dass dieser Ansatz das Verständnis zur Eigen- aber auch Weltgeschichte befördert.

    Vor vielen Jahren habe ich mal einen yt-Beitrag eines forschenden “Rentners” gesehen, der sich mit Artefakten aus Südamerika beschäftigte und der meinte, dass deren Ursprache wohl deutsch gewesen sein müsse und gab dazu viele Beispiele an. Aber so richtig ernst nehmen wollte das damals keiner, “die Wissenschaft” schon mal gar nicht.

    Was ist aber, wenn die Prophezeiungen der biblischen Offenbarung tatsächlich eingetroffen sind. Es gibt bei den Offenbarungsexperten 3 von einander unterschiedliche Hauptströmungen. Die heutige geläufige ist die, dass das 1000jährige Friedensreich noch kommen wird und danach Satan für eine kurze Zeit noch mal losgelassen wird. Eine, in früherer Zeit wohl populärste Auslegung war aber, dass das 1000jährige Friedensreich gerade statt findet und danach, (vielleicht ab 1806), der Satan nochmal für “kurze Zeit” wüten darf.

    In jedem Fall ist das alles sehr spannend und ich danke dir, dass du weiterhin kritisch am Ball bleibst.

  9. Ursula

    Hoch verehrter Herr Chnopfloch,
    Ja, durch dieses mit Ihnen immer wieder schauen zu dürfen und dabei solch profunde ErKenntnisse zu erfahren, ist SO ein Riesengeschenk für mich! DANKE DIR VON HERZEN für all dieses wundervollen Mitunsteilen!!! Herzensgrüße Ursula

  10. Ingrid

    Nachtrag zu meinem vorherigem Post: die Stadt in der Iberischen Halbinsel wird Tartessos gennant, und angeblich handelten sie mit Gold und Silver.
    Auf spanisch, sind die “Tártaros”, oder romanisiert, Tataros, ein kollektiv Name die alten türkischen Völker Osteuropas und Siberiens.
    Interessant noch [Wiki Auszug]:
    Tartaros (altgriechisch Τάρταρος Tártaros, lateinisch Tartarus) ist in der griechischen Mythologie ein personifizierter Teil der Unterwelt, der in der tiefsten Region des Hades liegt. […]
    Nach Hesiod entstand Tartaros als einer der ersten Götter aus dem Chaos. Tartaros ist der Strafort der Unterwelt. Er ist angeblich so tief, dass ein Amboss, der von der Erde zum Tartaros hinabfiel, neun Tage brauchte, um ihn zu erreichen; genauso lange, wie der Amboss benötigte, um vom Himmel bis zur Erde zu gelangen.[…]
    Nach dem Tartaros hatte man in Europa tatarische Völker manchmal auch als „Tartaren“ bezeichnet, da man annahm, diese kämen direkt aus der Hölle. Auch die Mongolen unter Dschingis Khan und seinen Nachfolgern wurden später so bezeichnet. […]
    In der Bibel wird der Begriff Tartarus ebenfalls verwendet. Im griechischen Urtext ist er ein einziges Mal, im zweiten Petrusbrief (2 Petr 2,4 EU) belegt. Die Bibelstelle bezieht sich auf den Ort, in den die abgefallenen Engel, die Dämonen, von JHWH verbannt wurden und dort bis zum Gericht eingeschlossen sind. Gleichzeitig scheint Tartarus ein Synonym für Abgrund zu sein.[…]
    Nach dem apokryphen Buch Henoch[12] gelangen die Engel in den Tartaros, die sich nach Genesis (Gen 6 EU) mit Frauen vereinigt haben. Dort sind sie gefangen und warten auf ihr Gericht. Die Kinder aus der Zeugung von Engeln mit Menschenfrauen heißen Nephilim. […]

  11. Hanna

    Und wieder ein wichtiges Puzzlestück, das uns einem faszinierenden Gesamtbild näher bringt!
    Danke für alles, Chnopfloch! 🙏

  12. Detlef

    Ich kann mich noch an den DDR-Geschichtsuntericht gut erinnern, da wurde das Heilige Römische Reich Deutscher Nation(en) sehr ausführlich und neutral behandelt, Tatarien kam da nicht vor…, zumindest durch meinen damaligen sehr geschätzten Lehrer.

  13. Martina

    Danke, ich finde deine Beiträge sehr spannend. Das erste was ich von dir gesehen hab war „das Flüstern des Wassers“ bin immer noch hin und weg über die wunderschönen Bilder des Videos. Hab vorher noch nie von der flachen Erde gehört, mega spannend und wie ich immer sage, alles ist möglich nix ist fix. Danke!

  14. Ingrid

    Ich dachte, es heißt Heilig Römischer Reich Deutscher NationEN. Also im plural. Was zu dem was du sagst auch passen würde : )
    Als ich mal über Cadiz nachforschte, in Wikipedia , war auch die ein Tataria angesprochen, was im Süden von Spanien gewesen sein soll… das hatte mich sehr gewundert.
    Ich nehme an, dass es vielleicht auch einen unterschied zwischen TARtaria und TATARia gibt…

  15. Meinen Geschichtslehrerinnen und Geschichtslehrern am Städtischen Gymnasium Broich in Mülheim an der Ruhr, bei denen ich in den 1970er Jahren Unterricht erhielt, war die Großartigkeit des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation noch voll bewußt und präsent und die haben das noch so rübergebracht, daß mir bis heute als das am meisten zu verdammende Datum der Geschichte das Jahr A.D. 1806 und als der am meisten zu verfluchender Name Napoleon Bonaparte erscheint und eingebrannt ist und das bleibt auch so.

  16. Anonymous

    Danke!

  17. Uwe Kirchner

    ich denk immer dabei an Teutonen. Warum wohl?
    Tataren haben das alles gebaut? Naja wer es glaubt.

  18. Schieb

    Großartiger Artikel!
    Eine Anmerkung zu CO². Das Gas befindet sich nicht in der Atmosphäre, da es fas doppelt so schwer, wie Luft ist und deshalb sofort nach der Oxydation im Erdboden versinkt. Alle CO² Messgeräte sind sind auf 400 ppm geeicht und liefern deshalb falsche Ergebnisse. In der Grundwasser löst sich das Gas auf. Die Kohlensäure ist schwerer als Wasser und wird deshalb an der Unterseite des Grundwasserspiegel wieder zu CO². Unter hohem Druck und Energiezufuhr wird es reduziert. Reduktion ist der Konterpart der Oxydation. Der Gesamtprozess nennt sich Redoxreaktion. C und H² Ionen verbinden sich zu Kohlenwasserstoffketten dem sogenannten Erdgas bzw. Erdöl. Sauerstoff steigt auf. Die Erde atmet . Öl und Gas entstehen immer wieder neu. Das ist auch den Grund, weshalb noch nie eine Öl- oder Gasquelle versiegt ist.
    Gruß

    • Anonymous

      Das ist so interessant. Das muss man den Leuten mal genau so erklären. So viele Menschen sind derart von der Natur entfremdet, dass sie sich nicht vorstellen können, dass die Erde atmet. Aber das ist ja auch wohl so gewollt.

    • Heidrun

      Das ist äußerst interessant ‐ wo kann man dies nachlesen?

      • Schieb

        Das stand vor 1914 noch in den Schulbücher. Der erste Ölboom war nicht in Texas oder bei den Arabern, sondern in der Lüneburger Heide.
        Er wurde von Kaiser auf Befehl seiner Tante Victoria abgewürgt. Die Deutschen sollten nicht reich werden und statt dessen Öl von als Arabern verkleideten Auserwählte kaufen.
        Gruß

  19. Karina

    Eine gute Zusammenfassung auch von dem, was Chnopfloch bezüglich verschollene Geschichte bisher veröffentlichte. Ob in den alten Bibliotheken das Wissen noch vorhanden ist? Sollten die Menschen einmal ihr Schicksal in die eigenen Hände legen, müssen sie unbedingt so ziemlich als erstes die alten Bibliotheken sichern.

    • Silke Lang

      Dazu passt auch das gerade 100 000ende alte Bücher aus Universitäten und Bibliotheken verschwinden, wegen angeblicher Arsen Vergiftung.

  20. Winfried Peche

    🙏

  21. Daniel MPunkt

    ich habe seit dem Lesen von Peter Franz Josef Müllers “Meine Ansicht der Geschichte” von 1814, keinen Zweifel mehr daran, dass das Deutsch-Römische Reich existiert hat und Einfluss in die ganze Welt hatte. PFJM schreibt dort sogar von einer Katastrophe/Krieg, der den ganzen Bodensee hätte mit Blut der Deutschen füllen können (Hinweis auf den Reset?). Das alte Reich hatte wohl direkt Konkurrenz zum angelsächsischen Imperium, was den seit 250 Jahren andauernden Hass auf alles Deutsche erklären würde. Immerhin haben die Angelsachsen (Und/oder Juden?) drei große Kriege gebraucht um das Deutsche Reich kulturell, architektonisch und seelisch zu vernichten.

    Ein großer Krieg, der aus der Geschichte gelöscht wurde, um das Reich zu zerschlagen und Amerika zu erobern. War der Unabhängigkeitskrieg bzw der amerikanische Bürgerkrieg ein Krieg gegen das alte deutsche Reich auf amerikanischem Boden?

    der erste Weltkrieg löschte erfolgreich zwei bzw drei Generationen der tapfersten Männer des deutschen Volkes aus.

    der zweite Weltkrieg war ein Vernichtungskrieg gegen das deutsche Volk, seine Seele und vorallem gegen seine Architektur. Siehe die sinnlose Bombardierung von Dresden und anderen Städten des alten Reiches mit seiner prächtigen Architektur.

    • Kai Lösel

      Ich verfolge den Kanal Heimatsender da ging es neulich um den Einfall der sogenannten mongolischen Horde die sollen es seiner Ansicht nach sein die das Reich zerstört haben auch die Wikinger sollen zur mongolischen Horde gehört haben . Was mich stutzig macht waren es nicht auch mongolische Truppen die in Dresden (2. WK ) mit Stalin einmarschierten und mit besonderer Grausamkeit Frauen vergewaltigt und aufgespiesst und Kinder erschlagen haben . Siehe den Film Höllensturm oder Feuersturm .

      • Daniel

        sehr spannend, ich kenne weder den genannten YT Kanal noch den Film. Ich werde sie mir beide mal zu Gemüte führen.

  22. danke, für diesen Beitrag. Wieder einmal hoch interessant.
    Danke, für Deine Arbeit und Grüsse in die Schweiz…

  23. Cui Bono Tataria?
    Danke für deine klaren Gedanken

  24. Großartiger Artikel!

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